Angela Merkel kämpft in Bonn-Bad Godesberg und Waldbröl für Armin Laschet

Angela Merkel kämpft in Bonn-Bad Godesberg und Waldbröl für Armin Laschet

Dienstag, 09. Mai 2017

Wo sie auftaucht, bilden sich lange Schlangen an den Eingängen. Denn jeder möchte sie sehen, wissen, was sie zu sagen hat. Die Rede ist von der CDU Parteivorsitzenden und Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel. Sie besucht gemeinsam mit Spitzenkandidat Armin Laschet Bonn-Bad Godesberg und das kleine Örtchen Waldbröl im Oberbergischen. Fast zweitausend Menschen sind gekommen, um ihre Wahlkampfrede zu hören.

Aber von vorne:

In Bonn-Bad Godesberg wird Angela Merkel schon vor der Tür herzlich von Spitzenkandidat Armin Laschet und vielen Mitgliedern begrüßt. „Godesberg war für mich ein kleines Stück Heimat“, betont Angela Merkel ihrerseits später auf der Bühne. Nach ihrer kämpferischen Rede, in der sie die Defizite der rot-grünen Landesregierung herausstellt, stehen alle im Saal.

Lange können Armin Laschet und die Parteivorsitzende das aber nicht genießen, denn es geht direkt weiter ins kleine Örtchen Waldbröl im Wahlkreis des Generalsekretärs Bodo Löttgen. Auch hier ein Empfangs-Komitee. Darunter, der kleine Nils, der gemeinsam mit anderen Kindern Blumen für die Kanzlerin bereithält. In der Halle jubeln die Menschen Angela Merkel und Armin Laschet zu. Hunderte Handys und Fotoapparate werden hochgehalten, blitzen um die Wette in der Hoffnung der Besitzer einen tollen Schnappschuss der beiden Spitzenpolitiker zu bekommen.

Die Rede von Armin Laschet ist kurz, weil er heute noch einen wichtigen Termin hat. Die Wahlarena im WDR – trotzdem wollte er zumindest kurz vorbeischauen, bei seinen Freunden in Waldbröl. Nicht nur er, sondern auch Angela Merkel richtet motivierende Worte an die Zuschauer und endet mit einem eindringlichen Appell: „Diskutieren Sie einfach noch mal und sagen: Das ist unser Leben. Unsere Frage, von unserer Stadt. Unsere Familienpolitik. Unsere Bildungspolitik. Und unter diesem Blickwinkel, reden Sie noch mit den Menschen, denen sie noch begegnen und sagen, „Leute da geht’s um was. Und zwar um unser Leben.“ Das wäre mir sehr recht, denn ich glaube, es wäre ärgerlich, wenn man dann hinterher sagt, ach Mensch, hätte ich mal und so und ich hatte auch noch einen netten Gedanken an Armin Laschet, aber dann bin ich doch nicht rausgegangen. Es zählt jede Stimme."