Armin Laschet: Eine neue außenpolitische Debattenkultur täten Deutschland und Europa gut – Laschet nimmt an 49. Münchner Sicherheitskonferenz teil

Armin Laschet: Eine neue außenpolitische Debattenkultur täten Deutschland und Europa gut – Laschet nimmt an 49. Münchner Sicherheitskonferenz teil

Freitag, 01. Februar 2013

Der stv. CDU-Bundesvorsitzende und Landesvorsitzende der CDU Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, nimmt heute an der 49. Münchner Sicherheitskonferenz teil. CDU-Landeschef Armin Laschet regt eine neue außenpolitische Debattenkultur in Deutschland an.

„Es ist an der Zeit, dass Deutschland und Europa sich wieder weniger mit sich selbst beschäftigen, sondern zu einer internationaleren Sichtweise kommen. Die Instabilitäten in der Nachbarschaft der Europäischen Union haben unmittelbare Auswirkungen auf Arbeitsplätze in Nordrhein-Westfalen und auf die innere Sicherheit. Es kann uns nicht gleichgültig sein, wenn im syrischen Bürgerkrieg und in Mali Al-Khaida immer mehr Einfluss gewinnt. Unternehmen in Deutschland spüren zudem unmittelbar in ihren Exporten Konflikte und Instabilitäten in der Welt. Stabilität und wirtschaftliches Wachstum in der Nachbarschaft der Europäische Union beeinflusst die Sicherung von Arbeitsplätzen in Nordrhein-Westfalen“, so Laschet.

„Die Zukunft des Industrielandes Deutschland hängt auch von Rohstoffen ab: Deutschland importiert im Jahr für 138 Milliarden Euro Rohstoffe aus aller Welt. Die Sicherheit der Seewege hat Auswirkungen auf Arbeitsplätze in der Stahl- und Aluminiumindustrie in Duisburg und Essen und das Wegbrechen von Märkten in Ägypten und Libyen schwächt Automobilzulieferer im Kreis Olpe und im Hochsauerlandkreis“, bekräftigt Laschet.

„Etwas mehr Internationalität und eine neue außenpolitische Debattenkultur täten Deutschland und Europa gut", sagte CDU-Landeschef Laschet und forderte mit Blick auf den herannahenden Bundestagswahlkampf, auch globale Themen in den Blick zu nehmen.

„Auch beim bevorstehenden Grundsatzprogrammprozess der NRW-CDU müssen internationale und europäische Fragen eine wichtige Rolle spielen. Nordrhein-Westfalen hat die meisten wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Beziehungen in die Welt. Es ist das internationalste aller Bundesländer. Zudem hat Nordrhein-Westfalen den einzigen deutschen UN-Standort der Vereinten Nationen in Bonn. Dies muss sich auch in der Programmatik der Partei wieder finden“, bekräftigt CDU-Landeschef Laschet.