Armin Laschet trifft Botschafter der Republik Türkei Hüseyin Avni Karslıoğlu zu Gesprächen in Düsseldorf

Armin Laschet trifft Botschafter der Republik Türkei Hüseyin Avni Karslıoğlu zu Gesprächen in Düsseldorf

Donnerstag, 21. Februar 2013

Der Landesvorsitzende der CDU Nordrhein-Westfalen und stellvertretende Bundesvorsitzende der CDU Deutschlands Armin Laschet ist heute zu Gesprächen mit dem Botschafter der Republik Türkei, Hüseyin Avni Karslıoğlu, anlässlich seiner Besuchsreise in Nordrhein-Westfalen zusammengetroffen.

Im Mittelpunkt des Austausches standen die Wirtschaftsbeziehungen beider Länder. Laschet und Karslıoğlu waren sich einig, dass die Wirtschaftsbeziehungen auf einem guten Weg seien. Sie sprachen sich dafür aus, dass mehr deutsche Firmen in der Türkei und mehr türkische Unternehmen in Nordrhein-Westfalen investieren sollten.

In der Türkei sieht Laschet einen wichtigen Partner für die Unternehmen in Deutschland. „Wir müssen die Wirtschaftsbeziehungen weiter ausbauen“, so Laschet. Auch die mittelständische Industrie müsse von den bilateralen Beziehungen verstärkt profitieren. Auch beim Besuch der Bundeskanzlerin am Wochenende seien Wirtschaftsvertreter von Nordrhein-Westfalen stark vertreten.

„Als Energieland Nummer 1 hat Nordrhein-Westfalen große Gestaltungsmöglichkeiten in der boomenden Türkei. Gerade türkeistämmige Deutsche sind hier wichtige Brückenbauer. Dieses Potenzial müssen wir stärker nutzen. Die Landesregierung verschläft hier viele Chancen, da globale Wirtschaftsfragen bei ihr keine Rolle spielen“, sagte Laschet.

Der Außenhandel zwischen der Türkei und Nordrhein-Westfalen hat sich in den letzten zehn Jahren fast verdoppelt. Nordrhein-Westfalen ist ein immer wichtigerer Standort für Investitionen für türkische Unternehmen in Europa. Hier investieren fast 300 türkische Unternehmen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel reist am Wochenende zu einem zweitägigen Besuch in die Türkei und trifft Ministerpräsident Erdoğan zu politischen Gesprächen. Darüber hinaus trifft die Kanzlerin gemeinsam mit dem Ministerpräsidenten deutsche und türkische Wirtschaftsvertreter.