Armin Laschet: „Wir müssen Schlüsselindustrie Chemie in Nordrhein-Westfalen stärken!“

Armin Laschet: „Wir müssen Schlüsselindustrie Chemie in Nordrhein-Westfalen stärken!“

Mittwoch, 26. Oktober 2016

Anlässlich seines heutigen Besuchs bei der Covestro Deutschland AG in Leverkusen erklärt der CDU-Landes- und Fraktionsvorsitzende, Armin Laschet MdL:

 „Bei meinem Besuch der Covestro AG wurde mir nochmal deutlich, wie wichtig die chemische Industrie als Ausgangspunkt für zahlreiche Wertschöpfungsketten ist. Allein die Covestro AG produziert Ausgangsstoffe für die Bau-, die Automobil- und die Konsumgüterindustrie sowie zahlreiche andere Industrien. 

Nordrhein-Westfalen ist mit seinen 12 Chemieparks der bedeutendste Chemiestandort in Deutschland. Die rund 1.000 Chemieunternehmen geben knapp 100.000 Menschen im Land  Arbeit und tragen so wesentlich zu unserem Wohlstand bei. Ziel muss sein, die chemische Industrie als Schlüsselindustrie zu stärken und die Rahmenbedingungen so zu setzen, dass unsere Chemieunternehmen auch in Zukunft innovativ und wettbewerbsfähig bleiben.

Zahlreiche Entscheidungen der Landesregierung haben die Rahmenbedingungen für die chemische Industrie verschlechtert, dazu gehören zuvorderst das Klimaschutzgesetz und der Landesklimaschutzplan, die vor allem für zusätzliche Bürokratie sorgen und so Entwicklung erschweren. Große Sorge bereitet der chemischen Industrie auch die Energiepolitik. Weitere Verteuerungen der Energie schwächen die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Branche. Vorstöße vor allem von Seiten der Grünen, nun möglichst schnell aus der Kohleverstromung auszusteigen, sind daher eine Gefahr für den Chemiestandort Nordrhein-Westfalen. Nicht zuletzt spielt auch die Infrastruktur eine wichtige Rolle, schließlich vertreiben die meisten Unternehmen ihre Güter global. Für die Covestro AG kommt hinzu, dass sie in Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen – und somit auf beiden Rheinseiten -  Produktionsstätten hat. Dadurch, dass die Leverkusener Rheinbrücke für den Schwerlastverkehr gesperrt ist, müssen Transporte zwischen den Standorten kilometerlange Umwege fahren.

Zur Stärkung der chemischen Industrie wie der heimischen Industrie insgesamt sind ein dringender Kurswechsel in der Wirtschaftspolitik und ein positives Investitionsklima notwendig.“