Bodo Löttgen: Sofortige und unbürokratische Hilfe der Erwitter Feuerwehr bei der Hochwasserkatastrophe muss möglich gemacht werden!

Bodo Löttgen: Sofortige und unbürokratische Hilfe der Erwitter Feuerwehr bei der Hochwasserkatastrophe muss möglich gemacht werden!

Montag, 10. Juni 2013

Der Generalsekretär der CDU Nordrhein-Westfalen Bodo Löttgen zum Verbot des NRW-Innenministers Jäger:

Große Show-Aktionen wie den Blitzmarathon führt SPD-Innenminister Jäger gerne durch. Wenn es aber um die Unterstützung der Hilfe im Kleinen geht, versagt er kläglich. „Das Verbot für die geplante Hilfe der Erwitter Feuerwehr bei der Hochwasserkatastrophe, vor allem aber die Art und Weise, wie diese Entscheidung übermittelt wurde, macht mich schlicht fassungslos!“, so der Generalsekretär der CDU Nordrhein-Westfalen, Bodo Löttgen. „Das herausragende Engagement vieler ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer in den vom Hochwasser betroffenen Regionen Deutschlands, gerade auch aus Nordrhein-Westfalen, verdient allergrößte Hochachtung und jede mögliche staatliche Unterstützung!“ kritisiert Löttgen weiter.

Wenn die Feuerwehr aus Aken/Elbe einen Hilferuf an die Kameraden Ihrer Partnerstadt Erwitte richtet, dann ist es doch selbstverständlich, alle Hebel in Bewegung zu setzten um diesem Notruf nachzukommen. Löttgen: „Statt jedoch gemeinsam nach Wegen zu suchen, diese Hilfe unbürokratisch möglich zu machen, lässt Herr Jäger in vollkommen unnötiger, harscher Art und Weise ein Verbot verkünden und setzt mit der Androhung von sofortigen rechtlichen, bzw. disziplinarischen Konsequenzen dem Ganzen eine unwürdige Krone auf. Mag die Entscheidung des Innenministers, trotz bester Vorbereitung in Erwitte, auch rechtlich noch so fundiert sein: Sie entwertet die ehrenamtliche Bereitschaft zur Hilfe, die gerade jetzt in den Hochwassergebieten so hervorragend funktioniert und vielleicht in umgekehrten Fall auch in NRW einmal gebraucht würde.“

Eine Entschuldigung bei den Erwitter Verantwortlichen und eine sofortige Unterstützung um die Hilfe doch noch möglich zu machen, ist das Mindeste, was ich jetzt von diesem Innenminister erwarte.“, so Löttgen. Und erklärte weiter: „Anderenfalls ist seine Aussage in der Pressemeldung vom 7.Juni 2013 „Ein gut funktionierender Katastrophenschutz braucht Solidarität. Wo unsere Hilfe gebraucht wird, werden wir sie leisten.“ nicht mehr als eine leere Worthülse.“