Herzlichen Glückwunsch, Klaus Johannis! Das Patenland Nordrhein-Westfalen gratuliert zum Erfolg bei der Präsidentschaftswahl.

Herzlichen Glückwunsch, Klaus Johannis! Das Patenland Nordrhein-Westfalen gratuliert zum Erfolg bei der Präsidentschaftswahl.

Montag, 17. November 2014

Zum Sieg von Klaus Johannis bei der Stichwahl um das Präsidentenamt in Rumänien erklärt der Landesvorsitzende der CDU Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet:

„Das Land Nordrhein-Westfalen übernahm am 7. Januar 1957 die Patenschaft für die Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen in Deutschland.

Nun wird erstmalig in der Geschichte Rumäniens mit Klaus Johannis ein Siebenbürger Sachse Präsident des Landes.“

In seinem heutigen Glückwunschschreiben an Klaus Johannis führt der Landes- und Fraktionsvorsitzende der CDU Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, aus:

„Wir Deutschen habe gerade den 25. Jahrestag des Mauerfalls gefeiert. In der Folge wurde im Dezember 1989 das Regime des rumänischen Diktators Nicolae Ceaușescu gestürzt. Mit Ihrer Wahl, sehr geehrter Klaus Johannis, haben die Rumänen ein Signal gesetzt, um der Demokratie in ihrem Land eine neue Chance zu geben und die proeuropäische Ausrichtung des Landes zu stärken. Zahlreiche Wähler, auch hier in Nordrhein-Westfalen, haben ihre Stimme abgegeben und in großer Mehrheit für Sie gestimmt. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Verwirklichung Ihres Wahlmottos, damit Rumänien zu einem Land ‚der gut gemachten Dinge‘ wird. Mögen viele helfende Hände und Gottes Segen Sie auf diesem Weg begleiten.“

Der 55-jährige Klaus Johannis ist einer der bekanntesten Bürgermeister Rumäniens. Nach dem Sturz Ceaușescus wurde er ab 1990 Mitglied des damals neu gegründeten Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR), der politischen Vertretung der deutschsprachigen Minderheit. Seit 14 Jahren leitet er die Geschicke von Hermanstadt (Sibiu). In der Stadt, die vor knapp 800 Jahren von deutschen Siedlern gegründet wurde, lebt heute nur noch ein verschwindend kleiner Teil der deutschen Minderheit. Die Siebenbürger Sachsen machen knapp ein Prozent der Einwohner aus, doch ihre Geschichte prägt die Stadt: Es gibt ein deutsches Gymnasium, eine deutsch-rumänische Universität, deutschsprachige Gottesdienste und seit dem Jahr 2000 auch wieder einen deutschen Bürgermeister.