Jetzt zählt das Hier und Wir!

24.07.2020

Am 13. September 2020 entscheiden die Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen über die Zukunft der Gemeinden, Städte und Kreise. Etwa 20.000 CDU-Mitglieder bewerben sich dabei um ein kommunales Mandat. Derzeit setzen sich etwa 8.000 amtierende Kommunalpolitiker der CDU für die Interessen der Bürgerinnen und Bürger vor Ort ein. Sie tun dies ehrenamtlich in ihrer Freizeit und leisten damit einen großen Beitrag für unser gesellschaftliches Zusammenleben. Ihr bürgerschaftliches Engagement ist ein wichtiger Bestandteil unserer föderalen Demokratie und Grundpfeiler einer bürgernahen Politik.

Kommunalpolitik findet direkt vor Ort statt. Mit ihrer Wahlentscheidung nehmen die Bürgerinnen und Bürger unmittelbaren Einfluss auf die Politik und können die Zukunft ihrer Heimat so mitgestalten. Wie wollen wir künftig zusammenleben? Wie bewegen wir uns in Zukunft fort? Welche Maßnahmen sind in welcher Region für den Klimaschutz und eine nachhaltigere Umweltpolitik sinnvoll? Sie entscheiden mit darüber, welche speziellen Angebote es für Jung und Alt geben soll. Es liegt an uns, hier die richtigen Vorschläge und Angebote zu machen. Die CDU ist die Kommunalpartei Nummer 1 in Nordrhein-Westfalen.

Keine andere Partei ist kommunalpolitisch so verankert wie die CDU. Das wird nicht nur durch die vergangenen Kommunalwahlergebnisse deutlich, sondern auch und gerade durch das tägliche Gestalten des gesellschaftlichen Zusammenlebens in unseren Gemeinden, Kommunen und Kreisen.

Gerade in diesen Zeiten, in denen wir vor großen Herausforderungen stehen, tragen wir große Verantwortung. Es geht um nicht weniger als den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Auf keiner anderen Ebene beeinflussen politische Entscheidungen das Zusammenleben der Menschen so sehr wie auf der kommunalen Ebene. Sei es die Sanierung der Schulen oder des Bürgersteigs, der Erhalt des Schwimmbads oder der Bücherei – diese und viele weitere Beispiele sind kommunale Angelegenheiten und betreffen die Menschen unmittelbar.

Die CDU Nordrhein-Westfalen kann nur erfolgreich sein, wenn die CDU vor Ort erfolgreich ist. Voraussetzung dafür ist Geschlossenheit. Um am 13. September wieder als stärkste politische Kraft in Nordrhein-Westfalen durchs Ziel zu gehen, müssen wir auch in Corona-Zeiten Wahlkampf machen.

Denn unsere Themen, Botschaften und Ideen für die Zukunft unserer Kommunen müssen wir auch in Zeiten großer Herausforderungen sowohl über die Medien als auch im persönlichen Gespräch verbreiten. Gerade in Letzterem liegt unsere große Stärke. Dabei wird der Wahlkampf in diesem Jahr ganz anders aussehen. Abstands- und Hygieneregeln werden den Dialog, die Diskussion prägen. Doch auch die persönliche Ansprache ist für uns nach wie vor unverzichtbar, wenn wir unsere Potentiale bei dieser Wahl abrufen wollen. Auch der Infostand auf dem Marktplatz und der klassische Haustürwahlkampf sind weiterhin möglich – mit Abstandsregelungen natürlich. Erste Erfahrungen zeigen, dass die meisten Bürger trotz aller Umstände überwiegend positiv reagieren, wenn Bewerberinnen und Bewerber bei ihnen zum Zweck eines kurzen Wahlkampfbesuchs an der Haustür klingeln. Viele Wahlkämpfer hinterlassen auch Werbematerial im Briefkasten, meist versehen mit einer Telefonnummer. Wer möchte, kann das an der Haustür ausgebliebene Gespräch dann telefonisch nachholen.

Zudem tut sich digital und virtuell einiges in diesen Zeiten! Die bereits in den letzten Wahlkämpfen gestiegene Bedeutung des Internets – vor allem der Sozialen Medien – nimmt wegen Corona nochmals zu. Kandidatinnen und Kandidaten sind verstärkt auf Facebook, Instagram oder YouTube unterwegs, bieten digitale Diskussionsrunden und Bürgersprechstunden an und erreichen mit sogenannten Themen-Kacheln potenzielle Wählerinnen und Wähler. Vorteile sind beispielsweise: Es können Menschen zusehen, die es zeitlich oder aus Mobilitätsgründen nicht zum Veranstaltungsort geschafft hätten. Zudem steht das aufgezeichnete Video auch zum späteren Abruf noch im Internet zur Verfügung.

Das Wählerpotential der CDU liegt aber auch in der Briefwahl. In Corona-Zeiten sollte der Fokus noch stärker als zuvor auf der Briefwahl liegen. Da Einrichtungen wie Altenheime und Kindertagesstätten nicht mehr als Wahllokale zur Verfügung stehen, ist mancherorts mit erhöhtem Andrang an der Urne zu rechnen. Auch so schon werden viele auf den persönlichen Kontakt im Wahllokal verzichten wollen. Deshalb ist es wichtig, frühzeitig auf die Briefwahl aufmerksam zu machen und die Menschen von der CDU zu überzeugen.

Corona wird nicht nur Auswirkungen auf die Art der Wahl haben, sondern fordert in veränderten Wahlkampfzeiten besondere Kreativität. So wurden schon Autokinos zu Wahlarenen umfunktioniert. Unter anderem hat sich der gemeinsame Oberbürgermeisterkandidat von CDU und Grünen, Prof. Dr. Uwe Schneidewind, in Wuppertal auf diese Weise vorgestellt. Aber nicht nur dort, sondern auch in allen anderen Städten, Gemeinden und Landkreisen kommt es darauf an, als CDU neue Impulse zu setzen, damit wir vor Ort vorankommen. In Städten wie Essen, Oberhausen oder Bonn spüren die Menschen, was es bedeutet, wenn die CDU den Oberbürgermeister stellt und gerade in Krisenzeiten mit ruhiger Hand eine besonnene und verantwortungsvolle Politik für ihre Bürgerinnen und Bürger macht.

Am 13. September geht es geht darum, attraktive Lebensbedingungen für die Menschen in Stadt und Land zu schaffen. Dafür müssen wir gemeinsam für unsere Vorstellungen werben, um weiterhin politisch stärkste Kraft zu bleiben. Dazu ist es wichtig, dass wir uns als CDU um die lokalen Themen und Probleme kümmern und Lösungen präsentieren. Die CDU ist die einzige Partei, die sich um alle Lebensbereiche kümmert und die sich wie keine andere gleichzeitig für den Zusammenhalt der Gesellschaft einsetzt. Ob es die Haushaltslage, die Infrastruktur, die Wirtschaftsförderung, der bezahlbare Wohnraum, der Zustand unserer Schulen, die Förderung unserer Landwirtschaft, das Vorankommen beim Ausbau des schnellen Internets oder die Fragen der Klima- und Umweltpolitik sind – wir packen es an! Hören wir den Menschen zu, schenken ihnen unsere Aufmerksamkeit und helfen ihnen, wo immer es notwendig ist. Hier gilt unser Wahlkampf-Slogan: Nordrhein-Westfalen wird vor Ort gemacht!