Laschet würdigt Präses Schneider als unermüdlichen Streiter für soziale Gerechtigkeit und mutiges Christentum in säkularer Gesellschaft

Laschet würdigt Präses Schneider als unermüdlichen Streiter für soziale Gerechtigkeit und mutiges Christentum in säkularer Gesellschaft

Montag, 30. Juni 2014

Aus Anlass der heutigen Erklärung des Vorsitzenden des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Präses Nikolaus Schneider, vorzeitig vom Amt des EKD-Ratspräsidenten zurückzutreten, erklärt der Landes- und Fraktionsvorsitzende der CDU Nordrhein-Westfalen Armin Laschet:

„Den Rücktritt nehmen wir Christdemokraten in Nordrhein-Westfalen mit großem Bedauern, Betroffenheit und Respekt zur Kenntnis.

In den vier Jahren als Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland und den zehn Jahren als Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland haben die Menschen in Nordrhein-Westfalen Präses Schneider als unermüdlichen Streiter für soziale Gerechtigkeit aus christlicher Verantwortung schätzen gelernt. Als gebürtiger Duisburger hat er für die Bedeutung von Arbeit im Industrieland Nordrhein-Westfalen stets einen besonders wachen Blick gehabt.

Bei der Neuakzentuierung der Integrationspolitik war ich stets froh, dass sich die Evangelische Kirche im Rheinland unter der Leitung von Präses Schneider für eine engagierte Integrationspolitik und den Dialog der Religionen aktiv eingesetzt hat.

Dankbar bin ich auch, dass es bei der Entwicklung des Kinderbildungsgesetzes gemeinsam gelungen ist, die frühkindliche Bildung zu stärken und den kirchlichen freien Trägern auch unter veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen eine wertegebundene Bildungs- und Erziehungsarbeit zu ermöglichen. Präses Schneider war stets ein verlässlicher Partner mit kritischem Geist.

Ich danke Präses Schneider für sein überragendes Engagement herzlich. Für seinen weiteren Lebensweg und den Genesungsprozess seiner Frau Anne wünsche ich ihm von Herzen alles Gute und Gottes Segen.“