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Hendrik Wüst eröffnet den 4. Zukunftskongress in Düsseldorf
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Impressionen des 4. Zukunftskongress in Düsseldorf
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CDU-Landeschef Ministerpräsident Jürgen Rüttgers auf dem Zukunftskongress
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CDU-Parteichefin Angela Merkel auf dem Zukunftskongress
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Internet-Zeitung zum Zukunfts-kongress |
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Bericht zum Zukunftskongress |
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Rede von Jürgen Rüttgers |
Der Generalsekretär der CDU Nordrhein-Westfalen Hendrik Wüst begrüßte über 1.500 Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, um gemeinsam über neue Potenziale für den Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen zu diskutieren. In diesem Jahr stand besonders die Rolle Nordrhein-Westfalens als Energieland Nummer Eins im Mittelpunkt. Die CDU Nordrhein-Westfalen steht dabei auch für den effektiven Einsatz erneuerbarer Energien und sagt Ja zur Solarenergie. Folgerichtig wurde der Geschäftsführer der Bonner SolarWorld AG Frank H. Asbeck mit dem Zukunftspreis ausgezeichnet.
Zum Beginn der Veranstaltung bat Moderator Alexander Niemetz zu einer Talkrunde zum Thema „Industriearbeitsplätze ade? Die Suche nach den Jobs der Zukunft“. Dabei betonte NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben die Schlüsselrolle der Industriearbeitsplätze für die Zukunft. Die Herstellung von auf dem Weltmarkt führenden Spezialprodukten sichere Arbeitsplätze in der Industrie. In deren Umfeld siedeln sich auch immer Dienstleistungsarbeitsplätze an – eine Symbiose, die für Wohlstand in der Zukunft unabdingbar sei. Insbesondere Dr. Festge,der Vorsitzende des Vorstands des Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau NRW sagte, dass die Ausbildung tüchtiger Facharbeiter und Ingenieure Sicherheit für den im Maschinenbau führenden Mittelstand schaffen könne. Die Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen müsse auch nach Ansicht des Vorsitzenden des DGB NRW Guntram Schneider „nicht billiger, sondern besser“ werden, um für die Zukunft gerüstet zu sein. Der Präsident der Arbeitgeberverbände NRW Horst-Werner Maier-Hunke unterstrich, dass die Lebenserfahrung älterer Arbeitnehmer nicht durch ein frühes Ausscheiden aus dem Erwerbsleben besser genutzt werden könne: „Jeder soll so lange arbeiten wie er möchte und kann“. Teilzeitbeschäftigung von Arbeitnehmern über 65 sei aufgrund des Fachkräftemangels eine Antwort auf den demografischen Wandel.
Die Diskussionsteilnehmer waren überzeugt, dass Nordrhein-Westfalen gut für die Zukunft gerüstet ist. Christa Thoben bilanzierte, dass unser Bundesland das Potenzial habe, um dauerhaft erfolgreich zu sein. Voraussetzung sei es, dass jeder Einzelne weiter neugierig und kreativ Nordrhein-Westfalen weiterentwickelt. Guntram Schneider stimmte in diesem Punkt der Ministerin zu: „Wenn wir immer kreativ bleiben, bleiben wir auch wirtschaftlich überlebensfähig.
Der Gastgeber des Zukunftskongresses Ministerpräsident Jürgen Rüttgers skizzierte in seiner Rede seine Antworten auf die Frage, wie Nordrhein-Westfalen bis 2015 Wachstums- und Innovationsland Nr. 1 werden kann.
Zentrales Thema seiner Rede war der demografische Wandel, der auch Schwerpunkt des Regierungshandelns in diesem Jahr ist. Drei Entwicklungen seien dabei bestimmend: In Nordrhein-Westfalen werden in Zukunft weniger Menschen leben, diese werden älter und haben häufiger einen Migrationshintergrund. Weil die Menschen länger leben werden, „müssen wir schon heute verhindern, dass ein großer Teil der Bevölkerung in Zukunft in Altersarmut gerät“. Hier gehe es gerade auch um die Jungen. Sie müssten nicht nur die Chancen haben, genug für das Alter zurückzulegen, sondern auch das Gefühl haben, dass es gerecht zugehe.
Mit großem Applaus begrüßte das Plenum anschließend die CDU-Bundesvorsitzende Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel. Merkel bemerkte zu Beginn, dass sie Einladungen aus Nordrhein-Westfalen fast immer folge und ihr die Besuche auch immer mehr Spaß machen, denn „Nordrhein-Westfalen ist wieder auf dem Weg in die Spitze“! Die CDU Nordrhein-Westfalen sei auf die Zukunft gut vorbereitet, weil es ihr gelinge, den Wandel menschlich zu gestalten.
Die Bundeskanzlerin betonte, dass Deutschland sich in einer spannenden Zeit, in einer Zeit großen Umbruchs, des Aufbruchs in eine wissensbasierte Gesellschaft befinde. Die Verknüpfung von Informationen zu neuem Wissen und dessen technischer Umsetzung sorge für ein Zusammenwachsen der Welt. Dieses Zusammenwachsen der Welt biete Chancen und Risiken für den Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen. Dabei setzt die Bundeskanzlerin auf die vier T’s: „Technologie, Talente, Toleranz und Tradition“.
Angela Merkel sieht Nordrhein-Westfalen in diesen vier Bereichen hervorragend aufgestellt. Das liege insbesondere daran, dass die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen „mit Bedacht und klarem Plan“ an Zukunftsaufgaben unter anderem in den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Forschung, Integration arbeite.
Merkel schloss: „Wir können die Dinge für die Zukunft richten, wir können die Menschen motivieren. Hierzu haben wir in Nordrhein-Westfalen die besten Voraussetzungen“.
Preisverleihung
NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben verlieh die Förderpreise an die Schmitz-Werke aus Emsdettten sowie die Solitem GmbH aus Aachen. Beide Unternehmen zeichnen sich durch langfristiges Denken und innovative Technologien aus. Mit Hilfe von Unternehmen wie den Schmitz Werken und Solitem bleibe Nordrhein-Westfalen als Industriestandort zukunftsfähig, betonte die Ministerin.
Anschließend hielt Bundesminister a.D. Prof. Dr. Klaus Töpfer, ehemaliger Direktor des UN-Umweltprogramms, die Laudatio auf den Träger des Zukunfts- und Innovationspreises 2008, Frank H. Asbeck. Töpfer lobte Asbeck als einen Mann der Visionen, der sich nicht damit zufrieden gegeben habe, es bei Visionen zu belassen, sondern seine Visionen auch umgesetzt habe. Die SolarWorld AG in Bonn, deren Geschäftsführer Asbeck ist, sorge durch Innovationen für zukunftssichere Arbeitsplätze in Nordrhein-Westfalen.
Die SolarWorld AG ist ein internationaler Solarkonzern, der individuelle Photovoltaik- und Windenergie-Anlagen plant, baut und installiert. In nur wenigen Jahren ist die SolarWorld AG von einem solaren Handelshaus zum internationalen Solarkonzern gewachsen. Nach dem Startschuss im Jahr 1998 begann die Expansion: Mit rund 2.000 Mitarbeitern und Tochtergesellschaften in Deutschland, Schweden, Spanien, Asien, Afrika und den USA zählt die SolarWorld AG heute zu den größten Solarkonzernen weltweit.
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