| Freitag, 12. März 2010 | ||
Schulschließungen durch die rot-rote Einheitsschule verhindern! |
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Die Kreis-, Stadt- und Gemeindeverbände der CDU Nordrhein-Westfalen bekommen mit Beginn der kommenden Woche Materialien zur Verfügung gestellt, mit denen sie vor Ort – zum Beispiel im Umfeld von Schulen – Aktionen durchführen können. „Die Einheitsschule hätte ganz konkrete Folgen für ganz konkrete Schulen. Damit machen wir deutlich, dass Gymnasien, Real- und Hauptschulen geschlossen werden, wenn Rot-Rot regiert“, so Andreas Krautscheid. Rot-rote Einheitsschule bedeutet Abschaffung von Gymnasien, Real- und Hauptschulen Anlass für die Aktion sind die Beschlüsse von SPD und Linkspartei in ihren Wahlprogrammen, Gymnasien, Realschulen und Hauptschulen durch die Einheitsschule zu ersetzen. Krautscheid betonte, die Schuldiskussion sei bisher sehr abstrakt geführt worden. Die CDU Nordrhein-Westfalen wolle mit dieser Aktion konkret zeigen, dass Gymnasien, Real- und Hauptschulen abgeschafft werden, wenn die Einheitsschule kommt. Denn die Einheitsschule bedeute das Aus für mindestens 1.860 Gymnasien, Real- und Hauptschulen in Nordrhein-Westfalen, so Krautscheid. Über 1 Million Schülerinnen und Schüler wären von den Schulschließungen betroffen. „Mit dieser Aktion wollen wir den Schülern, Eltern, aber auch den Lehrern deutlich machen, was die Einheitsschule bedeutet – nämlich Schulschließungen“, so Krautscheid. „Zehn Jahre Chaos an unseren Schulen“ Die Einheitsschule bedeute aber auch, dass alles umgekrempelt werden müsste. Krautscheid: „Die Einheitsschule bedeutet neue Richtlinien, neue Lehrpläne, neue Schulgebäude.“ Allein die organisatorische Umstellung würde laut Experten rund zehn Jahre, also eine ganze Schülergeneration, in Anspruch nehmen. Krautscheid: „Das heißt zehn Jahre Chaos an den Schulen für Schüler, Lehrer und Eltern. Wir glauben, dass das unverantwortlich ist.“ Die Einheitsschule bedeute auch, dass eine wohnortnahe Schulversorgung insbesondere im ländlichen Raum nicht mehr gewährleistet wäre. Denn die von Rot-Rot geplanten Einheitsschulen wären Mammutschulen mit über 1.000 Schülern. Neben der Schließung bewährter Schulen wären längere Schulwege die zwingende Folge. Erfolge der Schulpolitik Dem setzt die CDU Nordrhein-Westfalen die bisherigen Erfolge der Schulpolitik entgegen: Seit 2005 sind über 8.000 zusätzliche Lehrerstellen geschaffen worden. So konnte der Unterrichtsausfall halbiert werden. Es gibt so wenig Sitzenbleiber wie nie zuvor und gleichzeitig die besten Abiturergebnisse seit Beginn der Aufzeichnungen. Krautscheid: „Statt Schulen zu schließen wollen wir den Unterricht weiter verbessern, den Ganztagsunterricht zügig ausbauen und vor allem die individuelle Förderung von Schülerinnen und Schüler in den Mittelpunkt stellen. Bei uns wird jedes Kind seine Chance auf Förderung bekommen!“
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