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Freitag, 04. November 2011

Gesetz zur Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen beschlossen – NRW verweigert als einziges Bundesland Zustimmung

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Norbert RöttgenZu dem heute im Bundesrat beschlossenen Gesetz zur Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen erklärt der Landesvorsitzende der CDU Nordrhein-Westfalen Norbert Röttgen:

„Dass Frau Kraft sich wesentlicher Verbesserungen bei der Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen verweigert, ist in doppelter Hinsicht unverantwortlich: Es ist ein Schlag ins Gesicht der zugewanderten Menschen, die einen Anspruch auf eine zügige Prüfung ihrer im Ausland erworbenen Abschlüsse haben. Gleichzeitig ist es verantwortungslos im Hinblick auf den zunehmenden Fachkräftemangel in Deutschland“, so der CDU-Landesvorsitzende Dr. Norbert Röttgen.

„Die Menschen, die mit einer guten Ausbildung nach Deutschland gekommen sind, müssen eine faire Chance erhalten, ihren erlernten Beruf auszuüben – nicht zuletzt, weil wir sie brauchen“, so Röttgen weiter. „Das Votum widerspricht im Übrigen auch der eindeutigen Position der nordrhein-westfälischen Wirtschaft.“ Alle Bundesländer außer Nordrhein-Westfalen haben heute im Bundesrat dem Gesetz zur Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen zugestimmt, mit dem ein Anspruch auf zügige Prüfung der im Ausland erworbenen Abschlüsse geschaffen wird. Nach höchstens drei Monaten soll jeder, der dies wünscht, eine Bescheinigung darüber erhalten, inwieweit seine Qualifikation dem vergleichbaren deutschen Abschluss entspricht.


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