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Dienstag, 05. September 2006

"Machtkampf der roten Zwerge erreicht neuen Höhepunkt"

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Der Generalsekretär der CDU Nordrhein-Westfalen Hendrik Wüst zur offenen Führungsfrage in der NRW-SPD

Als „völlig handlungsunfähig und hilflos“ hat CDU-Generalsekretär Hendrik Wüst die Führung der NRW-SPD bezeichnet. Der Fall Horstmann zeige erneut, dass Dieckmann und Kraft völlig unabgestimmt und nur gegeneinander arbeiteten. Der „Machtkampf der roten Zwerge“ habe damit einen neuen Höhepunkt erreicht. „Frau Kraft ignoriert die Aufforderung der NRW-SPD an Axel Horstmann, sein Mandat niederzulegen, vollkommen und fügt ihrem Parteivorsitzenden damit erneut schweren Schaden zu. In der NRW-SPD hört niemand mehr auf Jochen Dieckmann. Der Plan von Dieckmann, jetzt erst über Inhalte und dann über das Personal zu reden und sich somit noch bis Anfang 2008 Luft zu verschaffen hat sich damit schon wenige Stunden nach der Ankündigung erledigt.“ Der Fall Horstmann eigne sich nach Ansicht Wüst aber nicht für SPD-Machtspielchen: „Frau Kraft muss das Problem Horstmann jetzt lösen und den Energie-Lobbyisten zum sofortigen Mandatsverzicht auffordern. Das ist im Interesse der politischen Kultur in unserem Land.“

Hendrik Wüst forderte Kraft zudem auf, nun endlich ihr Visier zu öffnen und die Machtfrage in der NRW-SPD offen zu stellen. Wüst: „Jeder weiß doch, dass eigentlich Frau Kraft hinter den ständig lancierten SPD-Attacken auf Herrn Dieckmann steckt. Ihr fehlen aber scheinbar Anstand, Mut und inhaltliche Alternativen, dies auch offen zu sagen. Es zeigt sich einmal mehr, dass Frau Kraft außer Geschrei im Landtag offensichtlich nichts zu bieten hat. Viel Kraft und wenig Köpfchen.“


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