Page 10 - Magazin "Bei uns in NRW" 01/2020
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 8 | Topthema
Gemeinsam gegen Corona
 Massive Ausweitung der medizinischen Kapazitäten, der größte Rettungsschirm in der NRW-Landesgeschichte für die Wirtschaft, die schrittweise Öffnung von Schulen und Einzelhandel:
Die Landesregierung unternimmt in diesen Zeiten alles Menschenmögliche, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Gleichzeitig müssen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise minimiert werden. Auf den folgenden Seiten finden Sie die wichtigsten Maßnahmen und Verordnungen.
Da wir uns in einem dynamischen Prozess befinden, können alle Verantwortlichen nur von Tag zu Tag und Woche zu Woche schauen, wie sich die Lage entwickelt – das kann auch bedeuten, dass morgen schon wieder Anpassungen stattfinden müssen.
Wirtschaft und Finanzen
ƒ Am 24. März beschließt der NRW-Landtag den größten Rettungsschirm in der NRW-Landesgeschichte: 25 Milliarden Euro stehen zur Rettung der Wirtschaft bereit
ƒ Erweiterung des Rettungsschirms Ende April um weitere 10 Milliarden Euro für öffentliche und soziale Infrastruktur wie Flughäfen, Häfen, Verkehrsbetriebe, Krankenhäuser, Alten- und Pflegheime sowie für die Liquidität der Kommunen
ƒ Soforthilfen des Bundes für Kleinunternehmer sowie Solo- Selbstständige und Freiberufler (bis zu zehn Beschäftigte): Diese Zuschüsse ergänzt das Land NRW mit Soforthilfen für Kleinunternehmen, um Engpässe in Betrieben mit zehn bis 50 Mitarbeitern zu überbrücken
ƒ Weitere Maßnahmen: Steuererleichterungen und Fristverlän- gerungen
ƒ Liquiditätssicherung zusammen mit KfW, NRW.Bank, der Bürgschaftsbank NRW und Landesbürgschaften
ƒ Anträge auf NRW-Soforthilfe 2020 sind nach einem Sicherheitsupdate ab 17. April wieder möglich unter https://soforthilfe-corona.nrw.de. Insgesamt haben bis Ende April knapp 400.000 Betroffene Hilfe erhalten
ƒ 26. April: Weitere steuerliche Liquiditätsentlastungen von rund einer Milliarde Euro für Unternehmen in Nordrhein-Westfalen
ƒ Der Haushalts- und Finanzausschuss des Landtags beschließt:
Für die Bewältigung der Corona-Krise erhalten die Uniklini- ken mehr als 100 Millionen Euro zusätzlich. Mit dem Geld können Laborgeräte und Testmaterialien angeschafft werden
Arbeit, Gesundheit und Soziales
ƒ Soforthilfe von 150 Millionen Euro für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen
ƒ Start des Virtuellen Krankenhauses Ende März: Hier können Arztpraxen oder Krankenhäuser auf das Know-how der Inten- sivmedizin der Unikliniken Aachen und Münster zurückgreifen
 Bei uns in NRW 01/20
 Foto: Mark Hermenau















































































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