Page 31 - Magazin "Bei uns in NRW" 01/2020
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  12 Fragen an
Dr. Stephan Keller
Dr. Stephan Keller wurde 1970 in Aachen geboren. Nach dem Abitur studierte er in Bayreuth und Birmingham Jura. Nach dem Referenda- riat in Düsseldorf war er Richter am Verwaltungsgericht Köln, danach Referent beim Deutschen Städtetag und später Beigeordneter für Bauen, Umwelt und Kommunalwirtschaft beim Städte- und Gemein- debund NRW in Düsseldorf. 2010 promovierte er in Bochum zum Dr. jur. Im gleichen Jahr wurde er zum Beigeordneten für Recht, Ordnung und Verkehr der Stadt Düsseldorf gewählt. Seit 2016 ist er Stadtdirek- tor in Köln. Stephan Keller lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern in Düsseldorf.
Fragebogen | 19
 Als Kind wollten Sie sein wie?
Justus Jonas von den drei Fragezeichen.
Wie sind Sie in die Politik gekommen
Ich komme aus einer politischen Familie, mein Vater war Ratsmitglied für die CDU, bei uns am Küchentisch wurde viel über Politik geredet. In der Oberstufe bin ich dann als logische Folge in die Junge Union eingetreten und habe die ersten Wahlkämpfe miterlebt. Das hat mich begeistert!
Wer ist Ihr politisches Vorbild?
Ich mochte die Wirtschaftskompetenz von Kurt Biedenkopf, den Scharfsinn von Heiner Geißler und die rheinische Schlitz- ohrigkeit von Konrad Adenauer.
Wenn Sie ein Vorhaben beschleunigen könnten, welches wäre das?
In Düsseldorf wieder CDU-Politik machen zu können.
Gibt es einen politischen Gegner, den Sie sehr schätzen?
Frank Walter Steinmeier als Außenminister.
Wie verbringen Sie ein freies Wochenende?
Ich habe derzeit keine freien Wochenenden mehr, aber der Wahlkampf in Düsseldorf macht mir sehr viel Freude. Wenn das Wetter besser wird, werde ich das auch mit meinem Hobby, dem Radfahren, gut verbinden können.
Was lesen Sie gerade?
Die Unterlagen des Corona-Krisenstabs in Köln, den ich leite.
Bei welcher Musikrichtung fühlen Sie sich aufgehoben?
Ich mag Jazz, aber ich fühle mich auch bei Pop, Rock und Klassik gut aufgehoben.
Für welches Fernsehereignis lassen Sie alles andere liegen?
„Babylon Berlin“, weil ich die Bücher von Volker Kutscher sehr spannend fand.
Haben Sie ein Lebensmotto?
„Einen Vorsprung im Leben hat, wer da anpackt, wo die anderen erst einmal reden“ von John F. Kennedy.
Was wären die ersten Maßnahmen als Düsseldorfer Oberbür- germeister, die Sie ergreifen würden?
Ich würde mich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung vorstellen und direkt danach die Umweltspuren abschaffen.
Was sind Ihre ganz persönlichen Ziele, die Sie in der Landes- hauptstadt erreichen wollen?
Ich will Düsseldorf wieder ganz nach vorne bringen. Denn es ist meine Heimatstadt.
Bei uns in NRW 01/20






































































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