Presseinformation: Armin Laschet: „Handwerk ist wirtschaftliches Rückgrat Nordrhein-Westfalens“

Presseinformation: Armin Laschet: „Handwerk ist wirtschaftliches Rückgrat Nordrhein-Westfalens“

Freitag, 09. September 2016

Der Landes- und Fraktionsvorsitzende der CDU Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, erklärt anlässlich seiner Teilnahme am heutigen „Tag des Handwerks“ der Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe in Blomberg:

„Das Handwerk bildet das wirtschaftliche Rückgrat Nordrhein-Westfalens. Die knapp 200.000 Handwerksbetriebe im Land beschäftigen weit mehr als eine Millionen Menschen. Die zumeist inhaber- oder familiengeführten Handwerksbetriebe haben auch in Krisenzeiten alles dafür getan, ihre Mitarbeiter zu halten und so wesentlich dazu beigetragen, dass die Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise gering geblieben sind.

Vor allem aber ist das Handwerk der größte Ausbilder in Nordrhein-Westfalen. Ohne die fortwährende Bereitschaft des Handwerks, junge Menschen in ihren Betrieben auszubilden, hätte unser duales Ausbildungssystem keine Zukunft. Dabei ist es gerade die duale Berufsausbildung, die eine hohe Qualifizierung junger Menschen auch in praktischen Tätigkeiten ermöglicht und so ganz wesentlich zur Fachkräftesicherung und zum Erhalt des Wohlstands in unserem Land beiträgt.

Doch falsche oder fehlende Weichenstellungen der rot-grünen Landesregierung machen es unserem heimischen Handwerk zunehmend schwer. Die stetig wachsende Bürokratie setzt vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen – und damit vornehmlich dem Handwerk – zu. Viele Handwerker stehen auf dem Weg zu ihren Kunden tagtäglich in kilometerlangen Staus, wodurch wertvolle und teure Zeit verloren geht. Und durch den zunehmenden Lehrermangel und Unterrichtsausfall an den Berufsschulen im Lande müssen die Ausbildungsbetriebe immer mehr auffangen und in die Ausbildung des Nachwuchses investieren.

Deshalb ist ein Richtungswechsel in der Landespolitik dringend erforderlich. Bürokratische Hemmnisse müssen abgebaut, Investitionen in Sanierung und Ausbau der Infrastruktur erhöht und der schulische Anteil der dualen Berufsausbildung verbessert werden.“