| Dienstag, 24. März 2009 | ||
Schluss mit Streitereien |
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CDU NRW wählte in Mülheim BundestagskandidatenRüttgers ruft zu Geschlossenheit aufDie Landesvertreterversammlung der CDU Nordrhein-Westfalen beschloss heute in der Stadthalle in Mülheim an der Ruhr die Landesliste der CDU Nordrhein-Westfalen zur Bundestagswahl 2009. Hendrik Wüst stellte bereits bei seiner Begrüßung klar: „Die CDU Nordrhein-Westfalen will im größten Bundesland die Grundlage für eine schwarz-gelbe Bundesregierung und für ein Bundesergebnis von 40 Prozent plus X legen!“ Lammert erneut Spitzenkandidat Die 250 Delegierten der 54 Kreisverbände der CDU Nordrhein-Westfalen stimmten über den Vorschlag des Landesvorstands zur Aufstellung der Landesliste ab. Das Ergebnis zeugt von einer großen Geschlossenheit der CDU Nordrhein-Westfalen bei der Wahl der Bundestagskandidaten. Als Spitzenkandidat der CDU Nordrhein-Westfalen wurde mit 100 Prozent der Stimmen erneut Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert nominiert. Der 60-jährige Ehrenvorsitzende des CDU-Bezirksverbands Ruhr ist bereits seit 1980 Mitglied des Deutschen Bundestags und steht dem Parlament seit 2005 vor. Neben Norbert Lammert werden am 27. September 2009 auch die Kandidaten der Plätze zwei bis fünf auf dem Wahlzettel stehen. Soziologisch und regional ausgeglichene Liste Auf den ersten 35 Plätzen der Landesliste befinden sich elf Frauen. Somit ist jeder dritte Platz mit einer Frau besetzt. So sind insbesondere alle weiblichen Wahlkreisbewerberinnen über diese vorderen Listenplätze abgesichert. Die CDU Nordrhein-Westfalen wird damit auf jeden Fall mehr weibliche Abgeordnete im Bundestag stellen als bisher. Der Altersdurchschnitt aller Kandidaten auf der Landesliste liegt bei 49 Jahren. Der jüngste Kandidat ist 25, der älteste 73 Jahre alt. Es geht um die Zukunft Deutschlands Jürgen Rüttgers betonte in seiner Rede die Bedeutung der Bundestagswahl am 27. September dieses Jahres. Es gehe es um Deutschlands Zukunft: „Nur mit der CDU wird Deutschland gestärkt aus der Krise hervorgehen“. Die CDU sei die einzig verbliebene Volkspartei und nur die CDU begreife wirtschaftliche Vernunft und soziale Gerechtigkeit als zwei Seiten einer Medaille. Angesichts der Krise würden die Menschen erkennen, dass die CDU für eine Lösung kämpfe. Die CDU habe den Mut zum klaren Standpunkt und zur neuen Sachlichkeit unter Beweis gestellt. Darum „muss jetzt Schluss sein mit diesen Streitereien in der CDU, es muss Schluss sein mit dem Gemäkel an Angela Merkel.“ Es komme nun darauf an, „auf der Basis unserer Werte und Grundsätze“ die Zukunft zu gestalten. Es sei dabei mehr denn je die Aufgabe der CDU, die Gesellschaft zusammenzuhalten: „Wir sind die einzige Partei, die das kann.“ Die CDU sei die Partei, in der sich alle zu Hause fühlen können, weil neben dem christlichen Menschenbild auch die Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik der Kern dieser Politik sei. Die SPD dagegen habe die Milieus, für die sie früher gestanden habe, preisgegeben und sei nicht mehr die Partei der kleinen Leute. Lammert für neue Mehrheiten Anschließend ergriff der Spitzenkandidat der CDU Nordrhein-Westfalen für die Bundestagswahl Norbert Lammert das Wort. Er betonte, man gehe mit einer starken Mannschaft in den Wahlkampf und kämpfe für neue Mehrheiten. Dennoch könne sich die Arbeit der Großen Koalition sehen lassen. In den ersten drei Jahren der Legislaturperiode habe man Wirtschaftswachstum, eine zurückgehende Arbeitslosigkeit und die Senkung der Lohnnebenkosten vorzuweisen. Vor diesem Hintergrund gehe man nun in ein Jahr von drei wichtigen Wahlen mit der Bundestagswahl im Herbst als Höhepunkt. Wüst: Linkskurs der SPD stellen Hendrik Wüst betonte, bei allen anstehenden Wahlen werde man die SPD und Ihren Linkskurs stellen: „Die Menschen wollen keine rot-roten Bündnisse.“ Es sei klar, dass der rot-rote Pakt, der sich auf kommunaler wie auf Landesebene abzeichne, ein Angriff auf die Soziale Marktwirtschaft sei, Arbeitsplätze vernichte, für weniger Freiheit und mehr Mißtrauen stehe und Sicherheit und Wohlstand angreife. Wüst: „Die SPD ist in Nordrhein-Westfalen keine Volkspartei mehr und wird gemeinsam mit der Linkspartei zu einer sozialistischen Bedrohung für dieses Land, nach dem Motto: Macht vor Moral.“ Wahlergebnisse der ersten 10 Plätze zur Landesliste der CDU Nordrhein-Westfalen zur Bundestagswahl 20091. Prof. Dr. Norbert Lammert - 100 Prozent Die gesamte Liste finden Sie auch hier. |















