Friedrich Merz und Jens Spahn zu Gast im Landesvorstand

Friedrich Merz und Jens Spahn zu Gast im Landesvorstand

Mittwoch, 07. November 2018

Am  6. November 2018  waren Friedrich Merz und Jens Spahn zu Gast im Landesvorstand, um über ihre Kandidaturen für den Bundesvorsitz der CDU Deutschlands zu informieren. Vorab standen sie, gemeinsam mit Armin Laschet, den Vertretern der Presse Rede und Antwort. 

In der anschließenden Landesvorstandssitzung hat die CDU Nordrhein-Westfalen ihre Kandidaten für die Wahl des Bundesvorstands auf dem 31. Parteitag der CDU Deutschlands in Hamburg nominiert.
 
Der Landesvorsitzende Armin Laschet wird demnach erneut zur Wahl zum stellvertretenden Bundesvorsitzenden vorgeschlagen. Der Aachener hat dieses Amt seit sechs Jahren inne.
 
Als weiteres Mitglied des Präsidiums wurde ebenfalls zur Wiederwahl Minister Karl-Josef Laumann nominiert.
 
Für die Wahl der weiteren 26 Mitglieder im Bundesvorstand wurden Minister Herbert Reul, Ministerin Ina Scharrenbach sowie der Essener Oberbürgermeister Thomas Kufen als neue Kandidaten benannt. Daneben sollen wie schon bisher nach dem Willen des Landesverbandes Elmar Brok, der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Hermann Gröhe und Staatssekretärin Serap Güler dem Bundesvorstand als weitere Mitglieder angehören.
 
Zudem unterstützt der Landesverband – wie schon bei vorherigen Parteitagen – den Kandidatenvorschlag der Senioren-Union der CDU Deutschlands, Professor Dr. Otto Wulff, wieder zu einem der weiteren Mitglied des Bundesvorstands zu wählen.
 
Da das bisherige Präsidiumsmitglied Jens Spahn als Bundesvorsitzender kandidiert, wird der Vorschlag für das Präsidium zurückgestellt.
 
Der Landesvorstand beschloss zugleich, den Delegierten keine Empfehlung des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen für eine oder einen der Kandidaten abzugeben. Die Regionalkonferenzen geben jedem Delegierten die Möglichkeit, sich selbst ein Bild zu machen.
 
Dazu erklärte der Landesvorsitzende, Ministerpräsident Armin Laschet: „Die Neuwahl im Vorsitz nach 18-jähriger Amtszeit von Angela Merkel ist eine Zäsur für die CDU Deutschlands. Die damit verbundene Debatte über Profil und Programm tut der Partei gut. Mir ist wichtig, dass wir in den kommenden Wochen in einem fairen Verfahren zeigen, wie demokratische Erneuerung gelingen kann. Da aus unserem Landesverband gleich zwei Kandidaten kommen, ist für uns der Zusammenhalt der CDU Nordrhein-Westfalen eine besondere Aufgabe.“