Ein Wahlprogramm entsteht am besten im Gespräch. Deshalb starteten am 9. Oktober im Alten Wartesaal in Köln die Programmkonferenzen der CDU Nordrhein-Westfalen. Generalsekretär Paul Ziemiak MdB, Nathanael Liminski MdL, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien und Chef der Staatskanzlei, sowie die Kölner CDU-Kreisvorsitzende, Staatsministerin Serap Güler MdB, diskutierten mit Mitgliedern und interessierten Bürgerinnen und Bürgern über Europa und Internationales und vor allem über das, was im Alltag bewegt.
Das Format setzt auf Beteiligung. Die Gäste stimmten per Handy live über Thesen ab, das Mikrofon wanderte durch die Reihen, Ideen-Postkarten und die Online-Plattform www.nrwschreibenwirzusammen.de ergänzten die Debatte.
Inhaltlich wurde es konkret und lebhaft. 91 Prozent der Abstimmenden im Saal fanden, dass Kinder in sozialen Medien besser geschützt werden müssen. Ob das Land Handys an Schulen verbieten soll, wurde kontrovers diskutiert. Aus dem Publikum wurden unterschiedlichste Forderungen formuliert, unter anderem: weniger Regulierung und Berichtspflichten (auch aus Brüssel), einheitliche Software für die Kommunen, das Kindeswohl im Mittelpunkt der Schulpolitik, ein öffentlich-rechtlicher Rundfunk mit Fokus auf Information und Bildung, weitere Entlastung der kommunalen Haushalte.
Bis Dezember folgen Programmkonferenzen in allen Bezirksverbänden. Informationen zu den Konferenzen, Anmeldemöglichkeit und weitere Wege, sich zu beteiligen, gibt es auf www.nrwschreibenwirzusammen.de.

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